Corona-Updates

Grundsätzlich ist mit Blick auf das hohe Ansteckungsrisiko das Singen im Freien dem Singen in geschlossenen Räumen vorzuziehen. 

+++Bei vollständiger Impfung oder Genesenenstatus ALLER Probenteilnehmer*innen kann der Mindestabstand bei Proben (drinnen und draußen) unterschritten werden. Es besteht lediglich die Pflicht zur Anwesenheitsdokumentation.+++

  • Personen, die künstlerische Darbietungen aufführen oder sonst für den Ablauf der Veranstaltung unabdingbare, nicht von anderen Personen vertretbare Beiträge einbringen, müssen nicht geimpft oder genesen sein, wenn sie mittels eines PCR-Tests negativ getestet sind.
  • Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können dürfen ohne 2G-Nachweis teilnehmen. Sie müssen mittels eines PCR-Tests negativ getestet sein und die Impfunfähigkeit mittels einer ärztlichen Bescheinigung nachweisen.
  • Kinder unter 12 Jahren können ohne 2G-Nachweis teilnehmen, Kinder im Alter über 6 Jahre müssen negativ getestet sein.


Alle Einzelheiten finden Sie hier weiter unten und natürlich im aktuellen Hygienerahmenkonzept.

Hygienerahmenkonzept (v. 10.10.2021)

Absatz IV | Chorsingen im Freien

Beim gemeinsamen Singen, insbesondere beim Chorgesang und der Vokalisierung ist das Infektionsrisiko mit SARS-CoV-2 (vgl. I. Grundsätzliches) deutlich erhöht. Wenn Sänger*innen voneinander Abstand halten, verringert dies die Infektionsmöglichkeit über Tröpfchen. Eine Ansteckung über Aerosole bleibt jedoch ein schwer einzuschätzendes Risiko – sowohl für die Sänger*innen als auch für das Publikum, das auch durch die Einhaltung mehrerer Maßnahmen allenfalls reduziert werden kann. Maßgeblich ist verantwortungsbewusstes Verhalten der Sänger*innen und des Publikums sowie der Veranstalter*innen.

  • Grundsätzlich ist mit Blick auf das hohe Ansteckungsrisiko das Singen im Freien dem Singen in geschlossenen Räumen vorzuziehen.
     
  • Wenn nicht alle Teilnehmer*innen der Chorprobe geimpft oder genesen sind gelten folgende Regeln:

    Alle generellen Regelungen zu Anwesenheitsdokumentation, Händehygiene, Hustenetikette, Abstandsregeln und Benutzung des Mund-Nasen-Schutzes und zum Schutz der vulnerablen Gruppen, auch und gerade vor und nach den Proben bzw. Veranstaltungen und in den Pausen.
  • Es wird dringend empfohlen, dass alle (Chor-) Sänger:innen die 3G-Regeln auch bei weniger als 100 Teilnehmenden am Chorgesang befolgen, um sich selbst und alle Anwesenden zu schützen.
     
  • Zum Schutz vor Tröpfcheninfektionen ist zwischen den Sänger:innen ein Mindestabstand von 1,5 Metern in alle Richtungen einzuhalten. Der Abstand zum Publikum muss mindestens 4 Meter betragen.
     
  • Zur Kontaktnachverfolgung werden die Daten der Teilnehmenden gem. § 4 VO registriert. Das kann mit Hilfe einer Nachverfolgungs-App geschehen.

 

Absatz IV | Chorsingen in geschlossenen Räumen

mit maschineller Lüftung

  • Alle (Chor-)Sänger*innen müssen die 3G-Regel befolgen (geimpft, getestet oder genesen).
     
  • Die max. Anzahl der (Chor-)Sänger*innen ergibt sich aus der Raumgröße und den Abstandsregelungen.
     
  • Zum Schutz vor Tröpfcheninfektionen ist zwischen den Sänger*innen ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Der Abstand zum Publikum muss mindestens 4 Meter betragen.
     
  • Die Belüftung muss spätestens 30 Minuten vor Beginn der Probe bzw. der Veranstaltung starten und bis zum Ende andauern.
     
  • Wann erneutes gemeinsames Singen nach Beendigung der Probe bzw. der Veranstaltung möglich ist, hängt von der Leistungsfähigkeit der Belüftungstechnik ab und ist raumspezifisch festzustellen.
     
  • Eine medizinische Maske ist bei Proben und Aufführungen bis zur Einnahme der Plätze von Sänger*innen zu tragen.

ohne maschinelle Lüftung

Erforderlich ist eine der räumlichen Situation entsprechende Reduktion der Risikofaktoren durch kontinuierliche Luftzufuhr, Proben und Gesang in Stimmgruppen (Minimierung der Zahl der im Raum befindlichen, ggf. singenden, Personen) u. ä.
Die manuelle Lüftung birgt das hohe Risiko, dass der Luftaustausch nicht verlässlich steuerbar und die Senkung der Virenlast nicht hinreichend kontrollierbar ist. Insbesondere bei Windstille und vergleichbaren Innen- und Außentemperaturen ist kaum ein Luftaustausch möglich, insbesondere wenn Querlüftung unmöglich ist. Als Indiz für einen gelingenden Luftaustausch manuell belüfteter Räume kann ein handelsübliches CO-2-Messgerät herangezogen werden, ohne ein verlässlicher Indikator für die Aerosol- und Virenlast im Raum zu sein.

Es gilt:

  • Alle (Chor-)Sänger*innen müssen die 3G-Regel befolgen.
     
  • Die max. Anzahl der (Chor-)Sänger*innen ergibt sich aus der Raumgröße und den Abstandsregelungen.
     
  • Zum Schutz vor Tröpfcheninfektionen ist zwischen den Sänger*innen ein Mindestabstand von 2 Metern in alle Richtungen einzuhalten. Beim Aufstellen eines Chors in Reihen wird empfohlen, die Sänger*innen auf Lücke versetzt zu stellen. Der Abstand zum Publikum muss mindestens 4 Meter betragen.
     
  • Pro Aufführung bzw. Probe darf das gemeinsame Singen eine Dauer von 60 Minuten nicht überschreiten.
     
  • Der Raum muss dauerhaft über großflächig zu öffnende Fenster gelüftet werden, idealerweise mittels Querlüftung.
     
  • Vor jeder Probe bzw. Veranstaltung muss 30 Minuten gelüftet werden.
     
  • Eine medizinische Maske ist bei Proben und Aufführungen bis zur Einnahme der Plätze von Sänger*innen zu tragen

Folgende Regelungen gelten für das Publikum bei Kulturveranstaltungen in Innenräumen und im Freien (Auszug Absatz III I Kulturveranstaltungen):

Im Freien (max. 2.000 Teilnehmer*innen)

  • Bei Veranstaltungen mit mehr als 100 zeitgleich anwesenden Personen gilt für alle Teilnehmenden die 3G-Regel.
    Wenn alle Teilnehmenden der 3G-Regel unterliegen, kann der Mindestabstand von 1,5 Metern im Freien bei Veranstaltungen mit bis 2.000 Teilnehmenden bis zur Vollbelegung reduziert werden und die Maskenpflicht am Platz aufgehoben werden.

    Darüber hinaus gilt:

  • An Veranstaltungen im Freien dürfen insgesamt bis zu 2.000 Personen teilnehmen. Die konkrete Zahl der Teilnehmenden richtet sich nach den Gegebenheiten des Veranstaltungsortes und der Ermöglichung der Einhaltung von Abstandsgeboten.

  • Teilnehmende sollen den Mindestabstand von 1,5 Metern (außer am Platz) in allen Bereichen, sowie beim Betreten und Verlassen der Veranstaltungsstätte einhalten und eine medizinische Maske tragen.

  • Zur Kontaktnachverfolgung müssen die Veranstalter Daten der Besucherinnen und Besucher registrieren. Das kann mit einer Nachverfolgungs-App geschehen.

  • Die Einhaltung der Regeln ist durch geschultes Personal vor Ort sicherzustellen.

Innenräume mit maschineller Lüftung

  • Für alle Teilnehmenden gilt die 3G-Regel. Der Mindestabstand von 1,5 Metern in Räumen mit maschineller Belüftung kann bis zur Vollbelegung reduziert und die Maskenpflicht am Platz aufgehoben werden.

  • Die konkrete Zahl der Teilnehmenden sollte sich an den räumlichen Gegebenheiten in der gesamten Einrichtung orientieren.
  • Teilnehmende sollen den Mindestabstand von 1,5 Metern (außer am Platz) in allen Bereichen, sowie beim Betreten und Verlassen der Veranstaltungsstätte einhalten und eine medizinische Maske tragen.

  • Die max. Personenzahl in geschlossenen Räumen von 1.000 Teilnehmenden gemäß § 11 Abs. 2 Satz 2 VO kann auf maximal 2.000 Teilnehmer:innen erhöht werden, wenn eine maschinelle Lüftungsanlage mit kontinuierlichem Frischluftvolumenstrom (100 %) den gesamten Veranstaltungsraum sowie die Nebenräume mit Zuluft von außen versorgt und die Abluft konsequent aus dem Raum abführt.

  • Bei mehr als 1.000 Besucher:innen muss ein fester Platz (z.B. Bestuhlung, Markierung auf dem Boden) zugewiesen werden. Die zulässige Anzahl an Personen wird durch die genaue Anordnung der Bestuhlung im Raum und durch die Einrichtung individuell festgelegt.

Innenräume ohne maschinelle Lüftung

  • Für alle Teilnehmenden gilt die 3G-Regel (§ 11 Abs. 8, § 22 Abs. 2 VO).

  • An Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ohne maschinelle Lüftungsanlagen dürfen insgesamt bis zu 1.000 Personen teilnehmen. Die konkrete Zahl der Teilnehmenden richtet sich nach den räumlichen Gegebenheiten und Ermöglichung der Einhaltung des Abstandgebots.

  • Mitarbeiter:innen, die im Rahmen von Veranstaltungen im Sinne des § 11 als Funktionspersonal mit Publikumskontakt tätig sind sind verpflichtet, das Angebot des Arbeitgebers anzunehmen, sich 2 x wöchentlich testen zu lassen. Es wird empfohlen, dass Mitarbeiter:innen bei Veranstaltungen tagesaktuell getestet (bzw. geimpft oder genesen) sind.

  • Eine medizinische Maske ist Pflicht für alle Teilnehmenden, sofern diese sich nicht an ihrem eigenen, fest zugewiesenen Platz aufhalten.

  • Es gilt ein Mindestabstand von 1,5 Metern. Der Mindestabstand kann auf 1 Meter reduziert werden , wenn die Maske auch am Platz getragen wird.

  • Es ist ein präziser Sitz- und Raumnutzungsplan für Publikum/Besucher:innen zu erstellen.

  • Die Bewegungsrichtung beim Betreten und Verlassen muss geregelt und die Laufwege sollen möglichst in jeweils eine Richtung geplant werden, vorzugsweise sind verschiedene Ein- und Ausgänge zu öffnen.

  • Veranstaltungen sollen inklusive möglicher Pausen nicht länger als 90 Minuten dauern, bzw. nach 90 Minuten sollte es eine längere Lüftungspause geben.

  • Die Räume müssen regelmäßig intensiv gelüftet werden. Während der Pausen sollen die Türen zum Veranstaltungsraum geöffnet bleiben, um beim hinaus- und hineingehenden Publikumsverkehr eine zusätzliche Lüftungswirkung zu erzeugen.

  • Es ist mindestens vor und nach der Veranstaltung sowie in den Pausen eine Stoß- und - wo möglich - Querlüftung durch geöffnete Fenster und Türen über mindestens 10 Minuten durchzuführen.

Singen in der Schule

Für Chorproben in der Schule gilt:

In Stufe grün: Chorproben können stattfinden, sofern der Probenraum so groß ist, dass zwischen allen Sängerinnen und Sängern ein Mindestabstand von 2 Metern eingehalten werden kann. Bei Einsatz von Luftreinigungsgeräten reduziert sich der Mindestabstand auf 1,5 Meter. Soweit eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen ist, darf diese nach Einnehmen der Plätze von den Sängerinnen und Sängern abgelegt werden. Pro Probe darf das durchgehende Singen eine Dauer von insgesamt 60 Minuten nicht überschreiten. Der Probenraum ist alle 15 Minuten ausreichend zu lüften. Dauerhaft geöffnete Fenster sind zu bevorzugen. Der Möglichkeit, Proben im Freien stattfinden zu lassen, ist Vorrang einzuräumen. Auch dort gilt der Mindestabstand. Nach dem Ende einer Probe, in der insgesamt 60 Minuten gesungen wurde, muss 30 Minuten quergelüftet werden, danach muss der Raum zwei Stunden leer stehen. Vor Beginn der nächsten Probe muss wiederum 30 Minuten stoß- oder quergelüftet werden.

In Stufe gelb: Chorproben können im Freien stattfinden, sofern zwischen allen Sängerinnen und Sängern ein Mindestabstand von 2 Metern eingehalten werden kann.

In Stufe rot: Chorproben finden nicht statt.

 

Die darüber hinaus geltenden Regelungen zum Singen im Unterricht richten sich nach den jeweils aktuellen Vorgaben der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

Aktuelle Information zur neuen Regelung (Stand 31. August 2021)

Neue Infektionsschutz-Verordnung (wird ständig aktualisiert)

Hier finden Sie die Verordnung zur Ansicht.

Aktuelle Links bzgl. SARS-CoV-2 und Förderungen

Soforthilfe X 2.0 für gemeinnützige Vereine und Organisationen
Zur Webseite

Stipendienprogramm des Musikfonds e.V. im Rahmen des Neustart Kultur-Programms
Zur Webseite

Aktuelle Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Eindämmung des SARS-CoV-2-Virus (wird ständig aktualisiert)
Zur Webseite des Senats

Aktuelle Hinweise der BZgA
Zur Webseite der Bundeszentrale

Aktuelle Zahlen und Statistiken des Robert-Koch-Institutes 
Zur Webseite des RKI