...aus den Chören
Mit Beginn unserer Recherchen rund um die Geschichte des Chorverbandes und zum hundertfünfundzwanzigsten Jubiläum führte uns der Weg nicht nur in unsere eigenen Katakomben, um die Archive zu durchforsten – sondern auch zu den vielen Mitgliedschören, die ihrerseits Chor- und Verbandsgeschichte dokumentiert haben. In Erinnerung bleiben uns die Besuche in Archiven und Privatwohnungen, in denen Erinnerungen an die letzten Jahrzehnte des Chorlebens mit Liebe zum Detail erfasst und gesammelt wurden. Einen kleinen Teil wollen wir hier darstellen, um auch Ihnen einen Eindruck davon zu vermitteln.
Der Berliner Volks-Chor trägt heute einen neuen Namen besteht aber noch immer – als Berliner Oratorienchor ist er wohl den meisten Sänger:innen und Chorfreund:innen ein Begriff. Den Chor selbst gibt es bereits seit 1904, also kann er fast auf eine Geschichte in der Länge derer des Chorverbandes zurückblicken. Ein erster Eindruck aus dem Jahr 1904 wurde dokumentiert und uns hier zum Nachlesen zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns für diese Einblicke.
Das erste erhaltene Programmheft stammt aus dem Jahr 1913 und wir wollen es hier ebenfalls abbilden.
Im Shanty-Chor Reinickendorf wurden über Jahre und Jahrzehnte umfangreiche Jahrbücher geführt – dort finden sich alte Zeitungsartikel neben Gedichten und Berichten zum Leben im Chor. Man merkt schon beim Durchblättern – Chor ist weit mehr als „nur“ Singen. Wir danken den Chormitgliedern für das Öffnen ihrer Archive.
Zu Besuch bei der Berliner Liedertafel in der Urbanstraße staunt man nicht schlecht. Hier lässt sich Geschichte anfassen und nachvollziehen. Neben fast lückenlosen Ausgaben des „Merkers“ der bis heute erscheint, finden sich hier Konzertprogramme, Einladungen zum Eisbeinessen des Chores und Schenkungen anderer befreundeter Chöre. Wer Archivarbeit betreiben möchte, hat hier defintiv einen guten Startpunkt gefunden.
Diese Seite wächst weiter. Gerne nehmen wir hier auch weiterhin Informationen von Chören auf.